Der dritte Schöpfungstag

Jedes Werk an den folgenden Tagen wäre ohne das Werk vom Vortag nicht möglich. Dies bedeutet, dass sich im Wirken Gottes eine bestimmte Ordnung findet: eine stufenweise Aufeinanderfolge und Entwicklung des Einen aus dem Anderen.

Dieses Hervorbringen der Dinge ist ein "Erschaffen" und nicht ein plötzliches Hinstellen wie von Zauberhand. Die Schöpfung wird dadurch zu einer allmählichen Entwicklung.

Am dritten Schöpfungstag erschafft Gott die Pflanzen

Und Gott sprach: "es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das sich besame, und fruchtbare Bäume, da ein jeglicher nach seiner Art Frucht trage und habe seinen eigenen Samen bei ihm selbst auf Erden."

!. Mose. Kapitel 1. Vers 11.

Bildbeschreibung

Auf Gottes Befehl hin hat sich das untere Gewässer als Meere gesammelt und das Trockene als Erde Erhoben. Sofort muss die Erde Gras, Blumen und Bäume mit Früchten und Samen aus sich wachsen lassen. Gott hat Alles erschaffen, indem er mit seiner Schöpfungskraft die Erde befruchtet hat.

Dies zeigt uns der Künstler in dem Sinnbild, wie Gott aus der Höhe herabgebeugt als lebendige Lebensquelle über der Erde schwebt. Seine ordnenden Hände breitet er über der Erde aus und die Samen lässt er aus seinem Schoß niederfallen.

Erschaffung der Pflanzen

Durch Gottes Worte wird die Erde in ein dichtes, grünes Kleid aus Bäumen, Blumen und anderen Pflanzen gekleidet. Er bereitet somit sozusagen den Tisch und die Speisen vor, die später Tiere und Menschen essen sollen.

Verschiedene Früchte befriedigen später die verschiedenen Bedürfnisse der zahlreichen Esser. Dazu gibt Gott den Pflanzen und der Erde, in der sie wachsen, die Fruchtbarkeit, um sich weiter zu vermehren.

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